Arbeitsgruppe Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen (AG GGRdL)

Die Gesundheitsökonomischen Gesamtrechnungen sind Rechenwerke, die sich mit ökonomischen Fragestellungen in der Gesundheitswirtschaft beschäftigen. Sie halten Informationen zu Art und Umfang der erbrachten Leistungen sowie zu zukünftigen Entwicklungstendenzen in der Gesundheitswirtschaft bereit. Schwerpunkte der Arbeiten der Gesundheitsökonomischen Gesamtrechnungen bilden zum einen die Gesundheitsausgaben- und die Gesundheitspersonalrechnung sowie zum anderen der Wertschöpfungsansatz der Gesundheitswirtschaft. Die Gesundheitsökonomischen Gesamtrechnungen geben also Auskunft über die Leistungsfähigkeit und wirtschaftliche Bedeutung der Gesundheitswirtschaft.

Um die Komplexität der Gesundheitswirtschaft entsprechend berücksichtigen zu können, werden die Gesundheitsökonomischen Gesamtrechnungen als Satellitensystem zu den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) entwickelt. Perspektivisch wird mit Hilfe von Erkenntnissen aus diesem Satellitensystem auch eine Qualitätsverbesserung einzelner Komponenten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen angestrebt.

Inhalte: Arbeiten, die sich mit den ökonomischen Fragestellungen in der Gesundheitswirtschaft beschäftigen. Schwerpunkte bilden zum einen die Gesundheitsausgaben- und die Gesundheitspersonalrechnung sowie zum anderen die Arbeiten zur Quantifizierung der Gesundheitswirtschaft (Wertschöpfungsansatz).

Zweck der Statistik: Systematische Gesamtdarstellung von Niveau, Struktur und Entwicklung der Ausgaben, des Personals und der Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft im volkswirtschaftlichen Kontext.

Ziel: Satellitensystem zu den VGR.

Hauptnutzer: Politik und Ministerien (z.B. Gesundheits-, Sozial- und Wirtschaftsministerien), Wissenschaft und Forschung, Bürger und Medien, Kammern und Verbände

Handlungsstrategien zur Entwicklung der Gesundheitsökonomischen Gesamtrechnungen auf Länderebene

Handlungsstrategien zur Entwicklung der GGR auf Länderebene

 

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